Liegt der Garten direkt hinter dem Haus, mag es entbehrlich sein – zu allen anderen Gärten gehören Gartenhäuser einfach dazu. Die wirklich simpelste Form ist eine nach zwei oder drei Seiten offene Laube mit einem Pultdach und eventuell auch mit einem Rankgerüst. Die Gartengeräte werden in einer praktischen Kiste, die gleichzeitig als Sitzbank dient, untergebracht. Wesentlich zweckmäßiger ist ein geschlossenes Gartenhaus. Dabei genügen schon 20 Quadratmeter Grundfläche. Darüber hinaus soll das Gartenhaus als Blickfang für das eigene Gartenparadies fungieren, Rückzugsort sein sowie Erholungs- und Stauraum bereithalten.
Ein individuelles Gartenhaus nach Mass
Von den Gesamtkosten bis hin zu einem individuellen Gartenhaus nach Mass: Vor der Anschaffung des Gartenhauses steht eine gewissenhafte Planungsphase. Dazu müssen Kriterien wie Nutzung und Standort, Größe und Gesamtoptik, aber auch die optimale Bedachung und ein ordentliches Fundament beachtet werden.
Welches Gartenhaus passt zu mir?
Mancher möchte das Gartenhaus als individuellen Rückzugsraum, als familiäre Wohlfühloase nutzen, andere als Hobbyraum oder Party-Location. Das Häuschen kann jedem etwas bieten – vorausgesetzt, der zukünftige Verwendungszweck wird bei der Planung berücksichtigt. Denn daran orientieren sich nämlich Fragen wie die Gesamtgröße, die Wandstärke und die Form des Dachs.
Die Platzierung
Grundsätzlich empfohlen wird die Platzierung des Häuschens im hinteren Teil des Gartens. Ist die Gartenanlage in Ost-West-Richtung ausgerichtet, sollte die Laubenvorderseite nach Süden stehen. Am Standort soll der Boden weder zu trocken noch lose oder leicht sein.
Die Höhe des Gartenhauses sollte sich vertikal in Harmonie mit der Bepflanzung und dem Baumbestand ringsum befinden – Satteldächer benötigen mehr Freiraum nach oben hin als Flachdächer.
Die Größe
Die Größe des Hauses richtet sich nach der verfügbaren Grundfläche und nach dem individuellen Verwendungszweck. Große, repräsentative Objekte benötigen mehr Zeit und Geld als kleine Lauben. Ab einer bestimmten Grösse oder bei einer betonierten Bodenplatte und ab einer gewissen Grösse ist in der Schweiz eine Baugenehmigung erforderlich. Weil sich die Regelungen von Kanton zu Kanton unterscheiden, sollten vorher Erkundigungen beim zuständigen Bauamt eingeholt werden.
Holz ist das ideale Baumaterial
Verschiedene Material- und Dachvarianten
Es gibt unterschiedliche Baumaterialien: Bodenplatten und Wandelemente können aus Beton vorgefertigt sein. Clever ist es zudem, unter den Fussboden eine Styropordämmschicht zu verlegen. Dazu kommen hochwertige Verglasungen für Türen und Fenster – aber Holz ist der Baustoff Nummer eins. Robust, klima- und allergikerfreundlich leiden Qualitätsholzwände darüber hinaus nicht unter starker Nässewirkung. Verbaut werden hochwertige Hölzer mit hervorragenden Imprägnierungen, die mit besonderer Langlebigkeit überzeugen. Dass die Häuser meist als Bausätze verfügbar sind, ist ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil.
Die Wandstärke
Das Budget und die geplante Nutzung sind wiederum ausschlaggebend: Mit einer 28 mm Wand ist eine Übernachtung im Sommer durchaus möglich – im Winter wird es damit aber wohl zu kalt.
Stabil und klimaneutral sind Wandstärken ab 40 mm. Höheren Ansprüchen an Komfort, Schutz und Zuverlässigkeit genügen Stärken von 50, 70 oder gar 90 mm.
Dach-Varianten
Klassisch schlicht oder doch ein moderner Hingucker? Ob Flachdach, Stufendach, Pultdach oder Spitz- bzw. Satteldach – wir halten das passende Dach für jeden Geschmack bereit: Flachdächer zum Begrünen, Pultdächer zur Installation von Solaranlagen, Satteldächer mit raschem, rückstandslosem Regenwasserabfluss in besonders regnerischen Gegenden oder die gerade aktuellen Stufendächer, die dem besonderen Anspruch an ein individuelles Design des Häuschens im Garten entgegenkommen.
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